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In kommenden Fahrzeuggenerationen
wird der Fahrer immer mehr durch den
Computern unterstützt. Die Daimler-Chrysler
AG erprobt z.Zt. ein System, bei
dem mehrere Radarsensoren die Objekte
in der Nähe des Fahrzeugs erfassen
und identifizieren. Die identifizierten
Objekte werden bestimmten Kategorien
zugeordnet: Pkw, LKW, Passant, Baum
oder ähnliches.
Während der Erprobungsphase des Radarsystems
muß im täglichen Einsatz dessen Erkennungsleistung
überprüft werden. Dazu wird im Fahrzeugcockpit
ein Laptop installiert, auf dem die
vom Radarsystem gelieferten Daten
grafisch dargestellt und mit der Realität
verglichen werden. Seit 1998 wird
zur grafischen Abbildung der vom Radarsystem
gelieferten Informationen die von
der flux Software GmbH entwickelte
Anwendung RaVE eingesetzt.
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Aufgaben-stellung
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Die
vom Radarsystem in der Umgebung des
Fahrzeugs identifizierten Objekte werden
auf unterschiedlicher Hardware dynamisch
grafisch abgebildet. |
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Funktionalität |
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Als Basis für die 3D-Visualisierung
wird eine virtuelle Straße generiert.
Die vom Radarsystem übermittelten
Objekte - LKWs, PKWs, Passanten und
Bäume - werden Objektgeometrien zugeordnet
und an der korrekten Position der
Szene positioniert.
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Skalierbarkeit |
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Um RaVE sowohl auf Grafik-Workstations
sowie Laptops ohne Grafikunterstützung
mit einer hohen Bildwiederholungsrate
einsetzen zu können, wurde die
Darstellungsqualität skalierbar realisiert.
Von der Lichtberechnung über den weichen
Farbverlauf von Flächen bis hin
zur Berechnung weit entfernter Objekte
können alle Parameter interaktiv verändert
werden. Darüber hinaus wird die
Komplexität dargestellter Objekte
skaliert, indem beliebige Objekte
im Wavefront-Format geladen und einem
Objekttyp zugeordnet werden.
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Erweiter-barkeit |
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Die
Schnittstelle von RaVE wurde so implementiert,
daß der Straßenverlauf dynamisch angepasst
werden kann. In späteren Versionen,
in denen Daten über den Straßenverlauf
vorliegen (z.B. über GPS-Systeme), können
diese problemlos in RaVE integriert
werden. |
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Technologie |
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Die
Visualisierung der 3D-Grafik wurde mit
OpenGL implementiert, auf Linux kam
die MESA-Bibliothek zum Einsatz. Die
Benutzeroberfläche wurde unter OSF/Motif
mit dem GUI-Builder MinD 3.0 der flux
Software GmbH realisiert. |
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Arbeitsweise |
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Bei diesem Projekt war ein größtmöglicher
Qualitätsstandard gefordert. Die Systemanalyse
und das Systemdesign wurden mit dem
Software Engineering Werkzeug case/4/0
der Firma microTool
durchgeführt.
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