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Bei der Erprobung neuer Techniken
im Fahrzeugbau werden Prototypen neuer
Fahrzeuge mit einer Vielzahl von Sensoren
ausgestattet, die Daten für eine umfassende
Analyse liefern. Diese Telemetriedaten
werden auf einem Rechner mit einem
Echtzeitbetriebssystem erfaßt und
ausgewertet.
Für die Darstellung der Telemetriedaten
wurde ein Programm benötigt, welches
diese aufbereitet und online visualisiert.
Zur Erfüllung dieser Aufgabe
wurde 1996 das Dialog-Generierungs-System
DiGS geplant und 1997 implementiert,
gefolgt von der Version DiGS 2.0,
die neue Anzeigeelemente bereitstellt
und die interaktive Änderung der Dialoglayouts
ermöglicht. DiGS 2.0 ist seit 1998
im Einsatz.
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Aufgaben-stellung
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DiGS ist ein Programmsystem, mit
dem automatisch Anwenderdialoge auf
der Basis dynamischer Telemetriedaten
generiert werden. DiGS wurde als Softwarebaustein
realisiert, der in eigene Anwendungen
integriert werden kann.
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Funktionalität |
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In der
Praxis läuft DiGS auf einem Notebook
unter Linux, der sich im vorderen Bereich
eines Testfahrzeuges befindet. Ein weiterer
Rechner im Heck des Fahrzeuges sammelt
Daten von den Sensoren, bereitet diese
auf und leitet sie weiter. DiGS errechnet
automatisch ein korrektes Layout zur
Darstellung der gelieferten Daten. Unter
Berücksichtigung von Farben und Zeichensätzen
generiert die Anwendung einen Dialog,
in dem die Telemetriedaten dargestellt
werden. |

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Layout-Elemente |
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DiGS kann
Telemetriedaten durch eine Vielzahl
von Anzeigeelementen abbilden - von
einfachen Textfeldern bis zu grafischen
Anzeigeelementen wie z.B. Tachometern
und Kurvengrafiken. In Version 2.0 können
Kennfelder als Tabellen, 2D-Grafiken
oder dreidimensionale Hüllkurven dargestellt
werden. Hierfür wurde das M3D Widget
Set der flux Software GmbH eingesetzt.
Für eine nachträgliche Analyse können
aus den Grafiken PostScript-Dateien
generiert und ausgedruckt werden. |

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Arbeitsweise |
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Bei
diesem Projekt war ein größtmöglicher
Qualitätsstandard gefordert. Die Systemanalyse
und das Systemdesign wurden mit dem
Software Engineering Werkzeug case/4/0
der Firma microTool
durchgeführt. |
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